Schwerpunkt: 360° Interim Management


Die 360° Methodik ist sinnvoll, weil sie ein Logistik-Projekt strukturiert von der schnellen operativen Stabilisierung bis zur strategischen Neuausrichtung führt. Dabei verbindet sie kurzfristige Effizienzgewinne mit langfristiger Leistungsfähigkeit. Durch klar definierte Schritte – von Analyse über Strategie, Change-Management und Projektsteuerung bis hin zu Führung und Supply-Chain-Optimierung – wird sichergestellt, dass sowohl akute Probleme gelöst als auch nachhaltige Verbesserungen verankert werden. Das Unternehmen erhält Stabilität, Transparenz und eine robuste logistische Basis für zukünftiges Wachstum.


6 Bereiche Interim Management: Strategisches Logistikmanagement, Projektmanagement, Supply Chain Optimierung, Führung, Transformationsmanagement, Effizienzsteigerung
360° Interim Management

1. Operative Stabilisierung und Effizienzsteigerung

  • Analyse bestehender Logistikprozesse (Wareneingang, Lager, Kommissionierung, Versand etc.)
  • Identifikation von Schwachstellen und Engpässen
  • Einführung von Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung (z. B. Lean-Methoden, 5S, Kaizen)
  • Reduktion von Kosten und Durchlaufzeiten
  • Verbesserung der Lieferperformance und Servicequalität

2. Strategisches Logistikmanagement

  • Entwicklung und Umsetzung einer Logistikstrategie im Einklang mit der Unternehmensstrategie
  • Netzwerkoptimierung: Standortplanung, Lager- und Transportnetzwerke
  • Auswahl und Steuerung von Logistikdienstleistern (3PL/4PL)
  • Make-or-Buy-Entscheidungen im Bereich Transport und Lagerhaltung

3. Change- und Transformationsmanagement

  • Begleitung von Restrukturierungen, Fusionen oder Outsourcing-Projekten
  • Implementierung neuer IT-Systeme (z. B. ERP-, WMS- oder TMS-Systeme)
  • Schulung und Motivation der Mitarbeitenden in Veränderungsprozessen
  • Kommunikation zwischen Management, operativer Ebene und externen Partnern

4. Projektmanagement

  • Leitung von Projekten, z.B.:

        - Einführung eines neuen Lagersystems
        - Aufbau eines Distributionszentrums
        - Implementierung von Automatisierung oder Digitalisierung
        - Sicherstellung von Terminen, Qualität und Budgeteinhaltung

 

5. Führung und Krisenmanagement

  • Temporäre Übernahme von Führungsverantwortung (z. B. Logistikleiter, Supply Chain Manager)
  • Stabilisierung der Organisation nach personellen Abgängen oder in Krisensituationen
  • Aufbau oder Neustrukturierung von Teams
  • Etablierung von Kennzahlen (KPIs) und Performance-Controlling

6. Supply-Chain-Optimierung

  • Abstimmung von Beschaffung, Produktion, Lager und Distribution
  • Einführung von Supply-Chain-Kennzahlen und Transparenztools
  • Verbesserung der Forecast- und Bestandsplanung